Schutzmaßnahmen schaffen Orientierung,
Handlungssicherheit und eine Kultur des Hinsehens. Werdet aktiv.
Schutzmaßnahmen schaffen Orientierung,
Handlungssicherheit und eine Kultur des Hinsehens. Werdet aktiv.
Organisationen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, tragen eine besondere Verantwortung für deren Schutz und Wohlergehen und sollten daher möglichst präventiv bereits Schutzmaßnahmen einführen. Die Entwicklung und Umsetzung von Schutzmaßnahmen schafft notwendige Rahmenbedingungen und wirft einen Blick auf mögliche Risikofaktoren.
Was ist ein Schutzkonzept?
Ein Schutzkonzept umfasst unterschiedliche Schutzmaßnahmen zur Prävention wie auch einen bestmöglichen Umgang mit (Verdachts-)fällen. Ziel ist es, eine Kultur der Aufmerksamkeit und des respektvollen Miteinanders zu etablieren, in der Schutz selbstverständlich verankert ist. Es legt verbindliche Standards und Verfahren fest – und kann z.B. folgende Maßnahmen umfassen:
Verhaltensregeln und Entwicklung pädagogischer Grundhaltung
Schulungen und Sensibilisierung
Prüfung der Mitarbeitenden (Einsicht in das erw. Führungszeugnis)
geschulte Vertrauens- & Ansprechpersonen zum Thema
Transparente Wege mit (Verdachts)fällen
Beteiligungsstrukturen von Kindern und Jugendlichen
Grundhaltung verankern in Satzungen und Regularien
Beschwerdemöglichkeiten und -wege
Die Entwicklung von Schutzmaßnahmen bzw. eines Schutzkonzeptes kann mit einer partizipativen Risiko- und Potenzialanalyse starten. Dabei wird gemeinsam mit Mitarbeitenden, Verantwortlichen und – ihrem Alter und ihren Möglichkeiten entsprechend – auch mit Kindern und Jugendlichen betrachtet, welche Risiken und Schutzfaktoren innerhalb der Organisation bestehen. Auf dieser Grundlage werden konkrete Maßnahmen entwickelt, verbindlich verankert und regelmäßig auf ihre Wirksamkeit überprüft.
Ein nachhaltiges Schutzkonzept ist dabei kein einmalig erstelltes Dokument, sondern ein fortlaufender Organisationsentwicklungsprozess. Es schafft Orientierung und Handlungssicherheit, stärkt die Rechte und Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen und unterstützt Organisationen dabei, Verantwortung für deren Schutz strukturell und nachhaltig wahrzunehmen sowie eine wertschätzende Organisationskultur zu stärken.
Damit diese Wirkung tatsächlich erzielt werden kann, kann es hilfreich sein die Schutzkonzeptentwicklung gut vorzubereiten bzw. durch eine externe fachliche Begleitung durchführen zu lassen.

Telefon: 0561 31749116
Email: info@fax-Kassel.de
Zielgruppe: Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend sowie deren Umfeld.
Hinweise: Wir beraten in Stadt und Landkreis Kassel.

Telefon: 0561 7390343
Email: info@Sportjugend-region-kassel.de
Zielgruppe: Vereine und Jugendverbände aus Stadt und Landkreis Kassel.
Angebot: Begleitung und Unterstützung bei der Entwicklung von Schutzmaßnahmen und Schutzkonzepten